Endlich ist es so weit! Nach monatelangen Bangen und Hoffen auf warmes Wetter, Ferien und Eisessen im Sonnenschein ist der Sommer endlich in Mitteleuropa angekommen. Egal, ob Du nun der Sonnenanbeter par excellence bist oder - wie ich - tagein, tagaus deine edle “Kellerbräune” pflegst: Sonnenschutz ist besonders in den heißen Sommermonaten ein absolutes MUSS.

Warum sollte sich jeder vor der Sonne schützen?

Wie wir schon in unserem letzten Blogeintrag erklärt haben, ist die Sonne und ihre UV-Strahlung Freund und Feind zugleich. Für die Vitamin-D-Bildung im Körper und unser allgemeines, seelisches Wohlbefinden ist sie ein wahrer Segen. Zu viel Sonneneinstrahlung führt allerdings nicht nur zu höchst unangenehmen Sonnenbränden und schälender Haut. Vorallem vorzeitige Hautalterung durch den Abbau von kollagenen und elastischen Fasern in der Haut und ein stark erhöhtes Hautkrebsrisiko sind die schwerwiegenden Folgen von ungeschütztem Brutzeln. Aber was macht guten Sonnenschutz eigentlich aus und worauf muss man achten?

Was sind eigentlich UVA und UVB Strahlen?

Zu aller erst müsst Ihr wissen, dass es sowohl UVA, als auch UVB Strahlung gibt. Euer Sonnenschutz muss auf jeden Fall einen Breitbandschutz vor beiden Strahlungen haben. Mittlerweile ist es in der Europäischen Union vorgeschrieben, dass ein Produkt klar deklariert sein muss. Wenn also kein expliziter Hinweiß zu UVA+UVB Schutz auf der Flasche steht: Finger weg! Hierzu eine kleine Eselsbrücke. Während UVA uns Altern lässt, Brennt sich UVB in unsere Haut. Früher reichte den Meisten der Schutz vor Verbrennungen und daraus resultierendem Hautkrebs aus. Aber mittlerweile weiß man, dass auch frühzeitige Hautalterung aktiv vorgebeugt werden kann.

Welchen LSF oder SFP brauche ich?

Und natürlich möchte ich auch die ewige Frage nach der Bedeutung des LSF oder SPF, also Lichtschutzfaktor oder Sun Protection Factor, ein für alle Mal klären. Jeder Mensch hat eine andere Eigenschutzzeit, dank der er ohne Sonnenbrand draußen verharren kann. Der Lichtschutzfaktor verlängert diese. Einfach erklärt an einem Rechenbeispiel an meiner hellen, mitteleuropäischen Haut (ca. 10 Minuten Eigenschutzzeit):

10 min * LSF 50 = 500 min = 8 h 20 min Sonnenschutz

Ob Ihr Euch für einen chemischen oder physikalischen Filter oder eine Kombination aus beidem entscheidet, ist Geschmackssache. Ich empfehle den Physikalischen aus Titaniumoxid oder Zinkoxid, weil er weniger reizt, schneller schützt und auch für Kinder problemlos geeignet ist.

Was sollte sonst noch bei Sonnenpflege beachtet werden?

Aber auch Dosierung, Haltbarkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit der Sonne sind wichtige Faktoren. Die meisten Menschen tragen viel zu wenig Sonnenschutz auf und erreichen so nicht den auf der Flasche deklarierten LSF. Bei normaler und selbst großzügiger Anwendung werden selten die empfohlenen 40 ml pro Anwendung erreicht. Je dünner die Schicht, desto geringer der Schutz. Leider testen die meisten Hersteller ihre Produkte immer noch mit alltagsunüblichen Mengen. Also bitte immer großzügig und großflächig eincremen und stets einen höheren LSF benutzen, als man eigentlich braucht. Besonders nach Kontakt mit Wasser, Schweiß oder nach dem Abtrocknen muss der Schutz erneuert werden.

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