Heute wollen wir Euch einen bereits altbewerten Aktivwirkstoff vorstellen: Salizylsäure – die zur Gruppe der BHA, Beta-Hydroxy Säuren gehört. Sicherlich habt ihr bereits auf der einen oder anderen Kosmetik Wirkstoffliste „BHA“ gelesen, aber woher es kommt und für was es gut ist wollen wir hier kurz und bündig erläutern.

Was ist Salizylsäure?

Salizilsyäure ist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer und gehört zu der Gruppe der Beta-Hydroxy Säuren (BHA), die natürlich in Form von Derivaten in vielen Pflanzen vorkommt, unter anderem in der Silberweide. Salizylsäure wird ausschließlich topisch, das heißt äußerlich angewandt und dient als haut- und hornhautauflösender Aktivwirkstoff. Neben seiner entzündungshemmender Wirkung kann dieser Aktivwirkstoff ebenfalls multifunktional antimikrobiell gegen Pilze und Bakterien, keratolytisch sowie schmerzlindernd eingesetzt werden.

Wer sollte darauf achten, dass Salizylsäure in seiner Hautpflege ist?

Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung sollte dieser Aktivwirkstoff in deiner Hautpflege sein, wenn:

  • Du Akne hast
  • Du Hautunreinheiten hast
  • Du Psoriasis (Schuppenflechte) hast
  • Du verhornte Hühneraugen oder verdickte Hornschichten hast

Darüberhinaus ist bereits ebenfalls erwiesen, dass Salizylsäure die Straffung der Haut sowie die Anregung der Kollagansynthese fördert; es ist also nie verkehrt Salizylsäure zu verwenden.

Wie hoch sollte die Konzentration in der Hautpflege sein?

Grundsätzlich sollte BHA als Exfoliant im Gesicht bei einer Konzentration von 0,2 -0,5% eingesetzt werden, da dies ein „sanftes“ Peeling ist. Bei der Behandlung von Hornhaut kann gerne auch 8-12% konzentrierter Salizylsäure gearbeitet werden.

Was sollte bei der Anwendung beachtet werden?

Wie bei allen exfolierenden Aktivwirkstoffe sollte Salizylsäure aufgrund seiner lichtempfindlicher Nebenwirkung lediglich am Abend verwendet werden und wie immer sollte am Folgetag Sonnenschutz getragen werden.
Bei empfindlicher Haut kann Salizylsäure zu Rötungen und Hautirritationen führen. Sollte dies bei dir der Fall sein, solltest du diesen Aktivwirkstoff meiden. Ebenfalls sollte er während der Schwangerschaft nur kleinflächig aufgetragen werden; besser wäre den Aktivwirkstoff ganz zu meiden.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann erhalte einige mehr „InsiderInformationen“ über unser Skin Start-up LEZAY und schreibe dich in unser VIP Programm ein. Du wirst kostenlos Informationen und Beauty Tipps über deine individuelle Hautpflege erhalten. Wir freuen uns dich an Bord zu haben.

// Dein LEZAY Team